BIP-Kreativitätscampus Neubrandenburg gGmbH

Krippe – Kindergarten – Vorschule – Grundschule mit Hort – Orientierungsstufe

BIP-Kreativitätscampus

Neubrandenburg

gGmbH

 

Ansprechpartner/ in:

Edgar Schultz

Heike Wolff


Leiter/ in:

Ralf Schilling

Birgit Prasdorf


E-Mail:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Adresse:

Johannesstr. 18

17034 Neubrandenburg

Telefon:

Schule   4 55 39 15

Kita       4 69 11 42

 

Konzept

Die ganzheitliche Entwicklung jedes Kindes steht im Zentrum unserer kreativitätspädagogischen Arbeit im BIP- Kreativitätscampus Neubrandenburg. Dabei werden die Kinder frühzeitig für eine altersgerechte Leitungsorientierung aufgeschlossen und lernen eigenes Handeln zu reflektieren.
Die Erfüllung der Rahmenlehrpläne der Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern gilt in unseren Einrichtungen als Mindeststandard. Positiv ergänzt und qualitativ angehoben werden die staatlichen Bildungsvorgaben durch ein Kompetenzsystem der Kreativitätsentwicklung.
Dieses Kompetenzsystem unterstützt die Entwicklung und Förderung der kindlichen Sach-, Methoden-, Sozial- und Handlungskompetenz. Dabei bewegen wir uns auf verschiedenen Kompetenzebenen. Unser Campus bietet eine „Lernoase" für Kinder von 0 bis 12 Jahren. Die erste Ebene ist die Basiskompetenz für Kinder von 0 bis 6 Jahren. Darauf folgt die Aufbaukompetenz für die Altersgruppe von 7 bis 10 Jahren. Die Orientierungsstufe mit der Altersgruppe 11 bis 13 Jahre konzentriert sich auf die Anwendungskompetenz. Die Altersgruppe 14 bis 19, die in den weiterführenden Schulen dann zum Tragen kommt, arbeitet schwerpunktmäßig auf der Ebene der Spezialisierungskompetenz maximal bis zum Abitur.
Dem schulischen Weg schließt sich die berufsfachliche Kompetenz an, die für die Jugendlichen mit dem Berufsabschluss oder Studienabschluss enden kann. Auch nach dem Abschluss eines Studiums oder einer Ausbildung im Prozess des lebenslangen Lernens profitieren die späteren Erwachsenen von den in der Basis- Aufbau- und Anwendungskompetenz erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten und können sich somit auf aktuelle Anforderungen flexibel und kreativ einstellen.

Die pädagogische Planung der Angebote orientiert sich inhaltlich sowohl an den eigenen Interessen der Kinder, die dadurch weiterentwickelt werden, als auch an der Absicht, die Kinder mit neuen Themen und Erfahrungen in Berührung zu bringen. So entwickeln die Kinder aktiv immer neue Kompetenzen, um ihr Leben zunehmend selbstbewusst und beständig zu gestalten.
Ausgangspunkt sind immer die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Kindes. Es soll sich vielseitig entfalten können, Spaß am Entdecken haben und mit Freude lernen. Dadurch wird es zu höherer Leistungsbereitschaft und zu größerem Leistungsvermögen angeregt.
So erhalten die Kinder schon im Rahmen der Basiskompetenzen im Kindergarten erste Einblicke in den Gebrauch anderer Sprachen. Mit englischen Wörtern aus dem Alltag der Kinder tasten sie sich an neue Laute und Spracheigenschaften heran. Die Kinder sammeln spielerisch Erfahrungen im Umgang mit anderen Länder, deren Bräuchen und Gewohnheiten. Diese Sprachförderung basiert auf einer gezielten Grundlagenbildung beim Erwerb der eigenen deutschen Sprache. Beschäftigungseinheiten zur besonderen Unterstützung der Sprachentwicklung gehören zum Basiskonzept genauso, wie die Übungen im Rollenspiel oder das Vorlesen.
Alle Inhalte der Bildungskonzeption für 0 bis 10-jährige des Landes Mecklenburg- Vorpommern sind für uns verbindlich und werden durch Angebote ergänzt, die die komplexe kreative Entwicklung der Kinder unterstützen.
Englisch als erste und Französisch als zweite Fremdsprache halten dann im Rahmen der Vermittlung von Aufbaukompetenzen Einzug in den Stundenplan der Kinder. Hier werden systematisch die Sprachpotenziale der Kinder gefördert.
Die Fremdsprachenbildung an unseren Schulen beginnt also nicht erst ab der 3. Klasse, sondern bereits mit Eintritt in die Grundschule. Hier geht es insbesondere um die frühzeitige Entwicklung von Hörgewohnheiten, das Kennenlernen der jeweiligen Landeskultur und deren Schrift sowie um die Entfaltung der Sprech- und Schreiblust (Arbeit mit Liedern, Geschichten, Spielen und Malarbeiten sowie mit viel Bewegung).

Musik und die Gestaltung musikalischer Beiträge sind wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und das nicht nur im Musikunterricht. Die Kinder lernen im Instrumentenkarussell folgende Instrumente näher kennen: Gitarre, Flöte, Klavier, Akkordeon und Keyboard. Ab Klasse 2 entscheiden sie sich, ob sie das Spielen eines Instrumentes vertiefend erlenen wollen. In Kleingruppen oder im Einzelunterricht können die Kinder in unserem Haus durch Musikpädagogen und Lehrer zusätzlichen Instrumentalunterricht erhalten. Gleichzeitig wird in den Kompetenzkursen mit dem Schwerpunkt Tanz und Musik an den rhythmischen und musischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler gearbeitet. Gerade das Rhythmusgefühl ist zum Beispiel besonders wichtig für die Sprachentwicklung der Kinder und kann Basis einiger Lernmethoden der Kinder sein. An diesem Beispiel kann man erkennen, dass alle Kompetenzen der Kinder, die sie sich neu aneignen oder weiterentwickeln, immer im Zusammenhang zu sehen sind. Entwicklungspsychologische Besonderheiten in bestimmten Altersgruppen müssen Berücksichtigung finden, damit jedes Kind mit seinen Potenzialen möglichst optimale Entwicklungsmöglichkeiten wahrnehmen kann.

Im Rahmen der Aufbaukompetenzentwicklung der Grundschüler muss es unser Ziel sein, jedem Kind die Sach-, Handlungs- und Methodenkompetenz zu vermitteln, die es braucht, um dem Fachunterricht ab Klasse 5 gerecht werden zu können. Rechnen, Schreiben und Lesen werden als grundlegende Voraussetzungen für den weiteren Bildungsweg der Kinder betrachtet und entsprechend unterrichtet. Dabei lassen wir die Komplexität der kindlichen Entwicklung nicht aus dem Auge. Persönliche Stärken für die Wissensaneignung zu nutzen, Schwächen in lernrelevanten Bereichen abzubauen und die Herausforderung, jeden Tag neue Wissenswelten zu erobern, stehen in der Planung des Unterrichts und der Kompetenzkurse im Vordergrund. Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten werden fächerübergreifend und im determinierend betrachtet.
In den Klassen 5 und 6 tritt der Fachunterricht in den Mittelpunkt des Lernens. Alle Schüler müssen zunehmend selbständiger den Prozess der Wissensaneignung mit dem ihnen verfügbaren Lernmethoden gestalten lernen. Auf der Basis der Entwicklung von Anwendungskompetenzen bereiten sich die Schüler auf ihren individuell zu wählenden weiteren Bildungsweg vor.
Jeder Schüler soll befähigt werden, seinen Lerntyp zu finden und anzuwenden. Kreativität im Denken und Handeln als Basis einer erfolgreichen Lebensbewältigungsstrategie soll Grundlagen sein, dass jedes Kind ein aktives und anerkanntes Mitglied unserer Gesellschaft wird, ohne seine Individualität zu verlieren.
Teilungsunterricht in den Hauptfächern und in Kursen zur Kompetenzentwicklung, kleine Klassen, Stundenplan mit einem Mix aus Anspannung und Entspannung, gesundheitsfördernde Tagesabläufe, viel Bewegung und andere Bausteine sind miteinander verbunden, damit die Kinder mit Freude und Entdeckergeist sich den hohen Anforderungen des Lernens stellen können.