BIP-Kreativitätscampus Neubrandenburg gGmbH

Krippe – Kindergarten – Vorschule – Grundschule mit Hort – Orientierungsstufe

BIP-Kreativitätscampus

Neubrandenburg

gGmbH

 

Ansprechpartner/ in:

Edgar Schultz

Heike Wolff


Leiter/ in:

Ralf Schilling

Birgit Prasdorf


E-Mail:

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Adresse:

Johannesstr. 18

17034 Neubrandenburg

Telefon:

Schule   4 55 39 15

Kita       4 69 11 42

 

Die Wurzeln

„Ohne Kreativität gäbe es keinen Fortschritt“

 

„Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Kreativität die bedeutendste menschliche Ressource ist. Ohne Kreativität gäbe es keinen Fortschritt, und wir würden immer wieder nur dieselben Muster wiederholen“, schreibt Edward de Bono, britischer Mediziner, Kognitionswissenschaftler und Schriftsteller. Dass Kreativität längst nicht mehr nur etwas mit Basteln, Malen, Musizieren zu tun hat, hat sich herumgesprochen.

 

Deutlicher wird die Bedeutung von Kreativität im Kontext von Wissenschaft, Forschung und Management.

 

Große Fortschritte, so Max Planck in seiner Autobiografie, erfordern eine kreative Denkweise: „Ein Wissenschaftler muss eine lebhafte, intuitive Vorstellungskraft für neue Ideen haben, die nicht auf Deduktion beruht, sondern auf künstlerischem, kreativem Vorstellen.“

 

In unserer Kindertagesstätte und unserer Grundschule mit Orientierungsstufe werden Erkenntnisse zur Nutzung kreativer Denkprozesse aus den unterschiedlichen Disziplinen der Forschung und Wissenschaft, wie den Sozial-und Erziehungswissenschaften und der Wirtschaft gebündelt und zum Programm gemacht.

 

In den vergangenen Jahren wuchs die Bedeutung der Kreativität auch außerhalb von Kindertagesstätten und Schulen. Claus E. Ascheron, Autor und Wissenschaftler der „Springer Science+Business Media“, erklärt in einem Artikel: „Kreativität ist ein inhärent mentaler Prozess. Praktisch bedeutet es, eine neue und erleuchtende Idee zu haben. In der Kunst ist diese Idee schön, bewegend oder sogar schockierend. In der Wissenschaft ist sie richtig, überzeugend, erklärend oder die Lösung eines bereits lang bestehenden Problems. Doch die Idee ist nicht genug. Der kreative Prozess kann nur dann fruchtbar sein, wenn der Schöpfer die Mittel dazu richtig gebraucht.“

 

Der BIP – Krestivitätscampus Neubrandenburg eröffnet mit dem kreativitätspädagogischen Bildungskonzept den Kindern den Zugang zu dieser kreativen Denkweise, zeigt ihnen die Werkzeuge und deren richtigen Gebrauch.

 

So ausgerüstet, machen sich die Kinder die kreativen Prozesse bewusst und nutzbar. Jedes Kind entwickelt Stärken und Schwächen in seinem Leben. Folgt man Entwicklungspsychologen und Erziehungswissenschaftlern ist die Zeit bei Kindern bis zum 6. bzw. bis zum 12. Lebensjahr die prägendste aller Entwicklungsstufen. Grundlagen wie Motorik, Sprache, Auffassungsgabe, Konzentrations- und Kontaktfähigkeit und die Entwicklung des kritischen Denkens werden gelegt, kognitive und emotionale Intelligenz werden herausgebildet.

 

Unsere erklärte Unternehmensphilosophie ist die langfristige und kontinuierliche Unterstützung und Förderung der psychischen und physischen Entwicklung von Kindern, beginnend im Krippenalter und unter dem besonderen Aspekt der

 

Stimulierung sozialer und kreativer Kompetenz und Eigenverantwortung.

 

Darin eingeschlossen sind die Anregung individueller Interessen und Begabungen und deren Förderung auf jedem Niveau, einschließlich der Hochbegabtenförderung.

 

Beispiel: Kompetenzkurs Strategisches Spiel:

 

„Anders denken Lernen“ mit strategischen Spielen ist der Grundgedanke. Dieses Fach fordert die Kinder im strategischen Spiel, wie unter anderem beim Schachspiel, selbst nach Spielzügen zu suchen, Züge des Gegners vorauszudenken und ganze Systeme und Varianten von möglichen Zügen zu beachten. In der Unterrichtszeit dieses Kurses werden Spiele nicht einfach nur gespielt, sie werden auch neu entwickelt – ein hochkreativer Prozess.

 

Dieser vollends kreative Prozess fordert die Schülerinnen und Schüler auf, um die Ecke denken zu lernen, kreative Spielideen und kreative Lösungsansätze zu entwickeln, um aus der Idee ein fertiges Spiel werden zu lassen. Ohne die Fähigkeit „anders zu denken“ ist eine solche Leistung nicht möglich.

 

Aber nicht nur die Fächervielfalt oder die sächlichen Bedingungen in Schule und Kindertagesstätte sind für kreativ schöpferische Leistungen der Kinder von Bedeutung. Der so genannte Wohlfühlfaktor im täglichen Miteinander von Bildungseinrichtung, Elternhaus und Kindern ist uns enorm wichtig. Vielen Gästen unserer Einrichtung fällt auf, mit welcher Freude die Kinder in der Kita und der

 

Schule unterwegs sind. Es macht ihnen sichtbar Spaß zu lernen, die Welt zu entdecken und zu erkunden. Teil des kreativitätspädagogischen Ansatzes ist es, den Kindern die Welt mit allen Sinnen erlebbar zu machen.

 

Ihre künstlerischen Arbeiten in den Präsentationen im oder auf dem Campus sehen nicht nur schön aus. Sie sind Zeugen der individuellen Prozesse in der Auseinandersetzung mit einem Thema jedes einzelnen Kindes. Die Neugier der Kinder als Gestalter oder Betrachter ist gefragt.

 

Alle Menschen, ob klein oder groß, die in einer Einrichtung arbeiten, die Kreativität befördern will oder sich für solch eine interessieren, sollen und müssen immer neugierig sein auf das, was uns im Alltag begegnet.

 

Vorbilder in der Kreativitätspädagogik

 

Es gibt viele Publikationen zur Kreativität in der Bildung und in der Wissenschaft. Seit

 Gründung der ersten Schule im Jahr 2004 ist vor allem die Praxistheorie der vergangenen fast 20 Jahre in den Schulen und Einrichtungen von Prof. Dr. Gerlinde Mehlhorn und Prof. Dr. Hans-Georg Mehlhorn ein Vorbild für die Arbeit gewesen.

 

Die BIP – Kreativitätscampus Neubrandenburg gGmbH engagiert sich im „Dachverband Kreativitätspädagogik“, den sie gemeinsam mit 14 weiteren kreativitätspädagogischen Einrichtungen im Jahr 2013 gegründet hat.