BIP-Kreativitätscampus Neubrandenburg gGmbH

Krippe – Kindergarten – Vorschule – Grundschule mit Hort – Orientierungsstufe

BIP-Kreativitätscampus

Neubrandenburg

gGmbH

 

Ansprechpartner/ in:

Edgar Schultz

Heike Wolff


Leiter/ in:

Ralf Schilling

Birgit Prasdorf


E-Mail:

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Adresse:

Johannesstr. 18

17034 Neubrandenburg

Telefon:

Schule   4 55 39 15

Kita       4 69 11 42

 

Kindergartenkonzept

Konzeption - Auswahl                                                   

Pädagogischer Ansatz

Unser Bild vom Kind – Die großen Weltentdecker

Im Mittelpunkt steht für uns das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen, Wünschen, Neigungen und Möglichkeiten. Kinder sind aktive und kompetente Lerner, die die wichtigsten Grundlagen selbst mitbringen. Sie sind von Natur aus aktiv, neugierig und bestrebt, etwas zu tun. Mit allen Sinnen lernen, charakterisiert kreative Persönlichkeiten, die im Mittelpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit stehen.

Kinder haben Bedürfnisse nach:

  • Freiräumen zur Entwicklung des eigenen „Ich“ (Persönlichkeit)
  • sozialen Kontakten und Erfahrungen
  • liebevoller Zuwendung und Geborgenheit
  • emotionalen und nachhaltigen Erlebnissen
  • Bestätigung und Erprobung der eigenen Fähigkeiten
  • Klarheit und Struktur

Die Kinder finden in unserer Kita eine vertrauensvolle Atmosphäre: ein Zuhören, Eingehen und Verstehen, Beständigkeit und Fürsorge. Eine wertschätzende und sichere Bindung zum Kind, ist das Fundament unserer Arbeit.

Alles, was wir als Wert schätzen, vermitteln wir den Kindern in unserer Einrichtung als wertvoll. Das setzt voraus, dass wir Erzieher uns mit unserer Wertvorstellung auseinandersetzen. Wir sind in unserem Auftreten, in unserem Handeln und unserem sprachlichem Ausdruck immer Vorbild für die Kinder und ihre Familien.

Persönliche Werte wie Freundlichkeit, Höflichkeit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit leben wir gemeinsam jeden Tag.

Unser Miteinander

Zur Gestaltung unseres Kitaalltags gehört es, gemeinsam mit den Kindern Regeln für das miteinander Leben in den Gruppen festzulegen. Wie zum Beispiel: Gesprächsregeln, Regeln beim Essen,Übernahme von Diensten, Hygienische Maßnahmen, Regeln der Höflichkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme.

Im Gruppenalltag erlernen und erproben die Kinder täglich ihre sozialen Fähigkeiten. Um eigenverantwortlich und gemeinschaftsorientiert Handeln zu können, sind unter anderem Akzeptanz, Teamfähigkeit und Toleranz wichtige Kompetenzen. Durch einzelne Dienste, wie zum Beispiel Tischdienst oder Baddienst, lernen die Kinder Verantwortung für die Gruppe zu tragen.

Wo Menschen zusammen wirken, treten aber auch Konflikte und Meinungsverschiedenheiten auf. Die Kinder werden im Laufe ihrer Zeit bei uns befähigt, sich diesen zu stellen, selbständig nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, sie zu finden und anzunehmen.

Spielend lernen – lernen durch Spiel

Das Spiel des Kindes nimmt im pädagogischen Alltag eine Schlüsselstellung ein. Es ist Erprobungsfeld für zum Beispiel in Beschäftigungen neu erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten. Spielen in seiner Gesamtheit ist für jedes Kind die wichtigste Tätigkeit (Arbeit) um sich mit seiner Umwelt aktiv auseinander zu setzen. Nur Kinder, die genügend Möglichkeiten finden im Prozess des Spielens Dinge auszuprobieren, Gelerntes anzuwenden und neue Erfahrungen zu sammeln, werden auch die Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, um sich kreativ mit Ihrer Umwelt auseinander zu setzen und neues zu entdecken.

Das Spiel in seiner Komplexität ist Erprobungsfeld für neu erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten.

Wir als Erzieher ermöglichen nicht nur das Spiel unserer Kinder (Zeit, Raum, Gelegenheit), sondern gestalten gemeinsam mit ihnen ihre Lernumwelt (Raum). Mit verschiedenen Funktionsecken greifen wir Themen der Kinder auf und unterstützen sie mit Impulsen. Unsere Räume sind je nach Situation ständig veränderbar.

Die Kinder werden zum selbständigen Handeln angeregt, indem sie geschaffene Freiräume schöpferisch nutzen und sich mit Spielen und Materialien selbst bedienen können.

Mit dem Spiel und täglichen Angebotenwollen wir die Kinder unterstützen, in ihre gegenwärtige Lebenswelt hinein zu wachsen und sie in die Lage versetzen, ihre künftige Umwelt anzunehmen und selbst zu gestalten.

Das ist erreichbar durch: geistige Flexibilität, Aufgeschlossenheit, Teamfähigkeit, Akzeptanz, einer hohen Frustrationstoleranz, großer Neugier und einer breiten Wissens- und Fähigkeitsbasis.

Zusammenhänge erkennen und die gewonnenen Erkenntnisse in neue Aufgaben und Herausforderungen einfließen zu lassen, ist dafür wegweisend.

Hallo ihr Großen! – Warum ist das so?

Kinder, sind sie auch noch so klein, haben jeden Tag Fragen, Fragen an die Welt und an das Leben.

Wie wächst das Gras?

Was macht Mama, wenn sie arbeiten geht?

Wie bekomme ich den Schuh an?

Wie lange dauert es ein Haus zu bauen?

Was ist ein schwarzes Loch?

Wieso muss ich Gemüse essen?

Wie kriege ich den Sand in den Eimer?

Was kann ich machen, damit mein Turm nicht immer umfällt?

Warum kann Papier manchmal schwimmen und manchmal nicht?

Wie viele Beine hat ein Marienkäfer?

Fragen, die alle ihre Berechtigung haben. Kinder wollen sich ihre Welt erklären, selbst und auf ihre eigene Art und Weise.

Diese Fragen der Kinder in unserem Themenbezogenen Arbeiten aufzugreifen, ist Kernpunkt unserer kreativitätspädagogischen Arbeit. Das lösungsorientierte Arbeiten ist hierbei wesentlich. Ideen entwickeln, verschiedene Lösungen finden, sie miteinander abzuwägen, sie alle zuzulassen oder auch zu verwerfen, sind Prozesse die das kreative Arbeiten kennzeichnen. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Herangehensweisen an Problemlösungen. Um dabei konstruktiv und Ideenreich zu sein oder zu werden hilft es „anders zu denken“ Der gesamte Weg vom Annehmen einer Problemstellung bis zur vollendeten Lösung oder zum fertigen Ergebnis ist der kreative Prozess, den wir gemeinsam mit den Kindern gehen.

Dabei setzen wir den ganzen Tag auf:

-          Alltagssituationen

-          das Spiel der Kinder

-          geplante Projekte, die in der Lebenswelt der Kinder begründet sind und in Lernzeiten sowie im gesamten Tagesverlauf umgesetzt werden.

                                                                   

Zur Umsetzung der thematischen Arbeit umfasst der zeitliche Rahmen, je nach Altersspezifik der Gruppe 1-3 Beschäftigungen. Die Lerneinheiten wechseln zwischen geistigen und körperlichen Aktivitäten, zwischen Spannung und Entspannung und unterstützen und fördern behutsam die individuellen Besonderheiten der Kinder.

Gemeinsam mit den Kindern wählen wir Materialien aus, geben ihnen Raum, Zeit und Gelegenheit sich selbst auszuprobieren, zu experimentieren und zu lernen.

Die vielfältigen Kreativitäts- und Ausdrucksformen der Kinder werden von uns ganzheitlich gefördert.

Mit ihrer Neugier und Entdeckerfreude, ihrer Freude am Lernen und Tun, verknüpft mit den Tätigkeitsfeldern des Komplexprogrammes, gestalten wir gemeinsam unsere projektthemenbezogene Arbeit. So können wir intensiv und umfassend in die Themenwelten eintauchen.

Beobachtungen und Gespräche mit den Kindern sind Voraussetzung, Themen der Kinder zu erkennen, diese aufzugreifen und Lernanreize zu setzen. Die individuelle Entwicklung jedes Kindes wird dabei stets berücksichtigt.

Da die Projekte an Beobachtungen und Gegebenheiten in der Gruppe anknüpfen, entscheidet jede Gruppe individuell über Thema, Inhalt und Dauer dieser.

Für einzelne Themen nutzen wir auch Orte außerhalb der KITA wie Museen, Bibliothek, Theater, Arbeitsstätten von Eltern usw.

Unsere schriftliche Dokumentation erfolgt für Kinder und Eltern und ist als Information für sie sichtbar. (Wochenpläne, Portfolio, Fotos, Projektbeschreibungen)

Wir sind glücklich darüber, dass wir unsere vielfältigen Angebote während des regulären Kitaablaufes, allen Kindern ohne zusätzliche Aufwendungen zur Verfügung stellen.